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Die Zeichen an der Wand -> Belsazar und Babylon: eine Chronik

Als der Bibel-König Belsazar mit seinem Hofstaat an prachtvoll gedeckten Tischen saß, erschienen sie zum ersten Mal: Menetekel – rätselhafte Zeichen an der Wand. Keiner der Schriftgelehrten war in der Lage, die wie von Geisterhand geschriebenen Buchstaben an der Wand des Palastes zu entziffern. Der Prophet Daniel aber erkannte darin die Ankündigung vom Untergang des Reiches Babylon. „Gewogen und für zu leicht befunden“ – so übersetzte er die Zeichen der Zeit.

 

Eine Zeichnung in dem Bildteppich

Thornton Wilder über Sichtweisen

„Es wird viel von einer vorbestimmten Zeichnung in dem Bildteppich gesprochen. Manche sind sicher, sie sehen sie. Manche sehen, was zu sehen ihnen gesagt worden ist. Manche erinnern sich, dass sie sie einst sahen, aber haben sie aus den Augen verloren. Manche fühlen sich dadurch gestärkt, dass sie ein Muster sehen, nach welchem die Bedrückten und Ausgebeuteten der Erde allmählich aus ihrer Knechtschaft frei werden. Manche finden Kraft in der Überzeugung, dass da nichts zu sehen ist. Manche.....“



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Die zugehörige Ausstellung war vom 6. März bis zum 14. April 2009 in der Stadtbibliothek Bremen zu sehen.
Gesamtkonzeption: Michael Zachcial - mit Unterstützung der Arbeitnehmerkammer Bremen,
der Stadtbibliothek Bremen und Racaille Verte


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