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Die Zeichen an der Wand -> Belsazar und Babylon: eine Chronik

Als der Bibel-König Belsazar mit seinem Hofstaat an prachtvoll gedeckten Tischen saß, erschienen sie zum ersten Mal: Menetekel – rätselhafte Zeichen an der Wand. Keiner der Schriftgelehrten war in der Lage, die wie von Geisterhand geschriebenen Buchstaben an der Wand des Palastes zu entziffern. Der Prophet Daniel aber erkannte darin die Ankündigung vom Untergang des Reiches Babylon. „Gewogen und für zu leicht befunden“ – so übersetzte er die Zeichen der Zeit.

 

1978: Boney M. mit Rivers of Babylon

17 Wochen auf Platz 1

Die bekannteste Version des Liedes stammt von Boney M., die damit 1978 in Deutschland 17 Wochen die Single-Hitparade anführten, in Großbritannien lagen sie fünf Wochen auf Platz 1 der Charts, der Titel war außerdem ein Nummer-1-Hit in Österreich, der Schweiz, Frankreich, Belgien, den Niederlanden, Luxemburg, Spanien, Italien, Norwegen, Schweden, Finnland, Jugoslawien, Israel, Mexiko, Australien, Neuseeland, Kenia und Südafrika.

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1979: Babylon system is the vampire

Rebel Rebel!

Babylon system is the vampire, suckin' the children day by day,
Me say: de Babylon system is the vampire, falling empire,
Suckin' the blood of the sufferers
Building church and university
Deceiving the people continually
Me say them graduatin´ thieves and murderers
Look out now: they suckin' the blood of the sufferers

 

2001: Leonard Cohen: By the Rivers dark

I lived my life in Babylon

By the rivers dark I wandered on
I lived my life in Babylon.

And I did forget my holy song:
And I had no strength in Babylon.

 

2004: Babylon System (Söhne Mannheims)

Ich bin sicher wir werden sehen,
wie sich die Dinge für immer drehn.
Denn die Tage sind gezählt,
dann stirbt das Babylon System.
Ich bin sicher wir werden sehen,
wie sich die Dinge für immer drehn.
Denn die Tage sind gezählt,
dann stirbt das Babylon System

 

Die Trophäen einiger weniger Millionäre

Der Streetartist Banksy über Kunst

Eine kleine Gruppe von Menschen erschafft, fördert den Verkauf, stellt aus und bestimmt den Erfolg von Kunst. Nur wenige Hundert Menschen auf der Welt haben wirklich etwas zu sagen. Wenn du eine Galerie besuchst, bist du nur ein Tourist, der sich die Trophäen einiger weniger Millionäre anschaut.“



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Die zugehörige Ausstellung war vom 6. März bis zum 14. April 2009 in der Stadtbibliothek Bremen zu sehen.
Gesamtkonzeption: Michael Zachcial - mit Unterstützung der Arbeitnehmerkammer Bremen,
der Stadtbibliothek Bremen und Racaille Verte


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