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Graffiti

Von den Höhlenmalereien der Urzeit bis zu den Wänden des untergegangenen Pompeji, vom „Fisch“, dem Erkennungszeichen verfolgter Christen bis zu Latrinensprüchen im alten Rom, vom Rembrandts „Gastmahl des Belsazar“ aus dem dreißigjährigen Krieg bis zu „Kilroy was here“ aus dem zweiten Weltkrieg, von den Zinken der „Zigeuner“ und Nichtsesshaften, den Sprüchen und Zeichnungen an den Wänden von Kerkern, Karzern und Schulen bis zu den heutigen Tags und Graffitis an Mauern und Hauswänden: "Graffiti sind die älteste (visuelle, mediengebundene) Kommunikationsform der Menschheit“

Im italienischen Sprachraum entwickelte sich aus sgraffiare (= kratzen, das Gekratzte) sgraffiti bzw. graffiti. Bezeichnete Graffiti früher ganz konkret nur die "gekratzten" Mitteilungen an archäologischen Fundorten, so ist es heute ein Oberbegriff für viele thematisch und gestalterisch unterschiedliche Erscheinungsformen. Die Gemeinsamkeit besteht darin, dass es sich um visuell wahrnehmbare Elemente handelt, welche ungefragt und meist anonym, von Einzelpersonen oder Gruppen, auf fremden oder in öffentlicher Verwaltung befindlichen Oberflächen angebracht werden."

Reverse Graffiti

(laut Institut für Graffitiforschung, Wien – www.graffitieuropa.org)


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Die zugehörige Ausstellung war vom 6. März bis zum 14. April 2009 in der Stadtbibliothek Bremen zu sehen.
Gesamtkonzeption: Michael Zachcial - mit Unterstützung der Arbeitnehmerkammer Bremen,
der Stadtbibliothek Bremen und Racaille Verte


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